In der Aquarellmalerei werden Bilder mit verwischbaren Farben erstellt. Zwar lassen sich in geringem Umfang auch wachsbasierte Buntstifte verwischen, welche jedoch weiten nicht an das Ergebnis spezieller Aquarellfarben herankommen. Aquarell beinhaltet schon das lateinische Wort „Wasser“, wodurch auch klar wird, womit Aquarelle angefertigt werden. Es handelt sich um wasserlösliche Farben (eine sehr wichtige Maleigenschaft), welche in lasierenden Farbschichten dünn aufeinander gelegt werden. Als „Werkzeug“ dienen Pinsel oder Aquarellstifte, meistens wird jedoch eine Kombination von Beidem angewendet. Aus der Vielzahl der im Handel verfügbaren Buntstifte, die man auch mit Wasser verwischen kann, habe ich die besten einem Vergleich unterzogen. Was dabei herauskam, zeigt nachfolgender Beitrag. Wenn du dir jedoch direkt die beliebtesten Buntstift Sets anschauen möchtest, klicke einfach auf den farblich markierten Link.

Verwischbare Buntstifte im Test

Die besten verwischbaren Buntstifte aus meinem Vergleich 

41 Stück Bleistift Zeichnen Set mit aquarell buntstifte wasservermalbar, Zeichnen Graphite Set In Federmäppchen, beste Geschenk zeichnen für Anfänger,Künstler, Schüler, Kinder
120 Aquarellstifte Zenacolor, Nummeriert - Set mit wasservermalbaren Buntstiften -120 Professionelle Buntstifte, Wasserlösliche und Einzigartige Farben
STAEDTLER 14610C M24 wasservermalbarer Buntstift (klassisches Sechskantformat, für Aquarelleffekte auf Aquarellpapier, auch für klassische Trockentechniken) Metalletui mit 24 leuchtenden Farben
Aquarell-Buntstift - STABILO aquacolor - 24er Metalletui - mit 24 verschiedenen Farben
Modell
Komplettes Set
Metallbox Zenacolor
14610C M24
aquacolor
Hersteller
tvfly
Zenacolor
STAEDTLER
STABILO
Anzahl der Stifte
41
120
24
24
Besonderheiten
Umfangreiches Set - Komplettpaket für Anfänger
Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
Auch für Trockentechniken geeignet
Überdurchschnittlich intensive Farben
-
-
18,99 EUR
34,97 EUR
14,02 EUR
13,98 EUR
41 Stück Bleistift Zeichnen Set mit aquarell buntstifte wasservermalbar, Zeichnen Graphite Set In Federmäppchen, beste Geschenk zeichnen für Anfänger,Künstler, Schüler, Kinder
Modell
Komplettes Set
Hersteller
tvfly
Anzahl der Stifte
41
Besonderheiten
Umfangreiches Set - Komplettpaket für Anfänger
18,99 EUR
120 Aquarellstifte Zenacolor, Nummeriert - Set mit wasservermalbaren Buntstiften -120 Professionelle Buntstifte, Wasserlösliche und Einzigartige Farben
Modell
Metallbox Zenacolor
Hersteller
Zenacolor
Anzahl der Stifte
120
Besonderheiten
Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
34,97 EUR
STAEDTLER 14610C M24 wasservermalbarer Buntstift (klassisches Sechskantformat, für Aquarelleffekte auf Aquarellpapier, auch für klassische Trockentechniken) Metalletui mit 24 leuchtenden Farben
Modell
14610C M24
Hersteller
STAEDTLER
Anzahl der Stifte
24
Besonderheiten
Auch für Trockentechniken geeignet
-
14,02 EUR
Aquarell-Buntstift - STABILO aquacolor - 24er Metalletui - mit 24 verschiedenen Farben
Modell
aquacolor
Hersteller
STABILO
Anzahl der Stifte
24
Besonderheiten
Überdurchschnittlich intensive Farben
-
13,98 EUR

Welche Kriterien sind für Aquarellstifte wichtig?

Wie gut sich ein Bild erstellen lässt oder das Ergebnis später aussieht, ist von vielen Faktoren des benutzten Materials abhängig. Das betrifft in der Hauptsache den verwendeten Aquarellstift, aber auch das benutze Malpapier. Wenn die Farben des Aquarellstifts blass sind und keine Farbbrillanz aufweisen, wird auch die beste Zeichentechnik nichts daran ändern. 

Es ist also sehr wichtig, von Anfang an nur gute verwischbare Buntstifte zu benutzen. Schlechte Aquarellstifte machen die Aquarellmalerei nicht nur unnötig schwieriger, sondern können ein gutes Ergebnis sogar verhindern. Deswegen stelle ich Buntstiften die man mit Wasser verwischen kann Tests an, welche ich auch mit normalen Buntstiften mache. Dabei werden viele einzelne Kriterien von mir bewertet, die auch auf normale Buntstifte zutreffen, zum Beispiel Farbbrillanz, Deckkraft oder Bruchfestigkeit. Bei Aquarellstiften gibt es aber darüber hinaus noch weitere Kriterien, da sie sich trocken oder auch nass je nach Zeichentechnik verwenden lassen. Ganz wichtig ist jedoch die Wasservermalbarkeit.

Die Wasservermalbarkeit der verwischbaren Buntstifte

Je nach gewünschtem Effekt auf dem Aquarell, kann viel oder wenig Wasser zum Einsatz kommen. Viel Wasser wird zum Beispiel bei der Technik „nass in nass“ verwendet. Dabei wird nicht nur die Stiftspitze in Wasser getaucht, sondern auch das Papier wird zuvor befeuchtet. Es ist nicht einfach die richtige Dosierung zu finden, da das Ergebnis oft erst nach dem Trocknen erkennbar wird. Gute Aquarelle zu erstellen bedarf also etwas Übung und Erfahrung. Mein Tipp für Anfänger lautet, lieber zu wenig als zu viel Wasser einzusetzen. 

Gute Aquarellstifte besitzen eine starke Wasserlöslichkeit, sodass genügend Farbpigmente schon mit wenig Wasser zu Papier gebracht werden. Wer erst Farbe erhält, wenn er sein Aquarell „ertränkt“, hat eine schlechte Wahl bei den Aquarellstiften getroffen. In Vergleichen mit verwischbaren Buntstiften zeigen die Aquarellstifte von Staedtler oder Faber Castell eine gute Wasservermalbarkeit. Bei billigen Aquarellstiften zeigt sich dagegen häufig das Problem, eine zu geringe Deckkraft zu erhalten. Das erfordert viele weitere Farbaufträge, welche zwischenzeitlich trocknen müssen. Es dauert also viel länger, bis der gewünschte Effekt eintritt.

Deckkraft und Farbbrillanz

Bei normalen Buntstiften sind Deckkraft und Farbbrillanz wichtig. Nicht anders ist es bei Aquarellstiften. Wird mit wasservermalbaren Techniken gearbeitet, zeigt sich das endgültige Ergebnis erst nach dem Trocknen. Sofort lässt sich der Farbauftrag einschätzen, wenn der Aquarellstift trocken wie bei einem normalen Buntstift eingesetzt wird. Aber dabei ist zu bedenken, dass beim Einsatz von Wasser der Farbauftrag verdünnt wird. Die Farbbrillanz sollte dabei erhalten bleiben, die Deckkraft lässt unweigerlich nach. Sind Farbbrillanz und Deckkraft unabhängig der Technik beim Zeichnen das Hauptziel, empfehle ich ölbasierte Buntstifte wie zum Beispiel die Polychromos Stifte von Faber Castell. Diese lassen sich jedoch mit Wasser nicht verwischen, bestenfalls mit Öl.

Die Bruchfestigkeit von Aquarellstiften

Wer sich auf meiner Seite schon einmal umgeschaut hat weiß, dass mir die Bruchfestigkeit immer sehr wichtig ist. Sie entscheidet darüber, wie schnell die Stiftspitze beim Malen abbricht. Fallen Stifte zu Boden, ist eine abgebrochene Stiftspitze noch das kleinste Übel. 

Schlimmer wirkt es sich aus, wenn die Mine der Farbstifte im Schutzmantel mehrfach dadurch bricht. Das zeigt sich später bei der Benutzung, wenn die Bruchstelle irgendwann durch Anspitzen immer näher zur Stiftspitze vorrückt. Die Stiftspitze verliert dann schon bei geringer Belastung den Halt und liegt auf dem Papier. Bei nassen Aquarellfarben löst sich dann sofort die Farbe aus dem Stift und verunstaltet an der jeweiligen Stelle das Bild.

Den meisten Druck müssen Farbminen aushalten, wenn sie trocken benutzt werden. Das trifft bei der Technik für Aquarelle „trocken in trocken“ genauso zu wie auf normale Buntstifte. Der Anspruch an die Bruchfestigkeit ist bei Aquarellstiften im Gesamten also höher.

Wie erhöhen Hersteller die Bruchfestigkeit?

Hersteller nutzen verschiedenen Möglichkeiten, die Stifte schon bei der Herstellung bruchfest zu machen. Ein Kriterium zur Bruchfestigkeit ist zum Beispiel die Härte der Farbmine. Von Bleistiften weiß man, dass es verschiedene Härtegrade gibt. Sie sind auf den Bleistiften angegeben. Für Bleistifte gibt es übrigens 16 verschiedene Härtegrade bei den Minen. 

Bei Buntstiften generell, aber auch bei wasservermalbaren Buntstiften, ist das nicht der Fall. In der Regel wird dabei nur zwischen weicher Mine oder harter Mine unterschieden. Bei harten Minen bricht die Stiftspitze erst bei höherem seitlichem Druck, als im Vergleich dazu bei weichen Minen. Bei weichen Minen wird der Bruchpunkt früher erreicht. Faber Castell werden zum Beispiel die Farbminen nicht nur in den Holzschutzmantel gepresst, sondern zusätzlich noch verleimt (Sekuralverleimung -SV). Bei Staedtler bekommt der Minenkern einen besonderen weißen Schutzmantel, welcher mit dem Zusatz A.B.S gekennzeichnet ist. Diese Verfahren sind nicht bei allen Marken von Buntstiften zu finden.

Ebenfalls wichtig für die Bruchfestigkeit ist die Qualität des Holzes des Schutzmantels. Der Schutzmantel soll die Farbmine aufnehmen und vor Beschädigungen schützen. Das geht sogar über den Schutzmantel hinaus und betrifft auch die Stiftspitze. Eine hohe Bruchfestigkeit der Stiftspitze ist nur gewährleistet, wenn sie gleichmäßig vom Schutzmantel eingefasst ist. Splittert das Holz aufgrund schlechter Qualität beim Anspitzen, werden die seitlichen Kräfte nicht mehr gleichmäßig abgeleitet. Das Gleiche passiert jedoch, wenn ein schlechter oder stumpfer Anspitzer benutzt wird.

Tipp:

Gäbe es keinen Unterschied beim Malen, wären die harten Minen wegen ihrer höheren Bruchfestigkeit besser als die weichen Minen. Aber harte Minen eignen sich schlechter für Flächen auszumalen und sanfte Farbübergänge zu zeichnen. Für technische Zeichnungen hingegen sind die harten Minen besser geeignet. Sie liefern schärfere Konturen. Künstler besitzen häufig harte und weiche Farbstifte.

Was ist Aquarellmalerei?

Normale Buntstifte lassen sich mit Wasser nicht verwischen. Deswegen werden für die Aquarellmalerei besondere Zusammensetzungen der Farben gewählt. Der größte Unterschied zwischen normalen Buntstiften und Aquarellstiften ist in dem Bindemittel der Farbe zu finden. Es muss eine Wasservermalbarkeit besitzen, wie es zum Beispiel bei Gummi arabicum der Fall ist. Da die lasierenden Aquarellfarben durch das Wasser verdünnt aufgetragen werden, schimmert der weiße Malgrund durch die Aquarellfarben hindurch. Das verleiht Aquarellen eine besondere Tiefe im Vergleich zu anderen Techniken beim Malen und Zeichnen. Werden weiße Flächen auf dem Aquarell benötigt, bleibt der weiße Maluntergrund entsprechend unberührt. Weiße Farben gibt es nicht unter den Aquarellstiften.

Bei der Zusammensetzung von Farben spielen immer die Farbpigmente eine tragende Rolle. Diese unterscheiden sich in Aquarellstiften zu normalen Buntstiften durch eine besondere Feinheit. Die Farbpigmente in hochwertigen Aquarellstiften besitzen eine Korngröße von ca. einem zehntausendstel Millimeter. Damit gehören sie zu den feindispersen Farbpigmenten, welche im Gegensatz zu normalen Farben vom Papier absorbiert werden.

Die Techniken der Aquarellmalerei

Aquarellmalerei lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Es gibt folgende Möglichkeiten:

  • Die „Nass in Nass“-Technik
  • Die „Trocken in Nass“-Technik
  • Die „Nass in Trocken“-Technik
  • Und ganz normal wie bei Buntstiften die „Trocken in Trocken“-Technik

Die Nass in Nass Technik

Bei dieser Technik ist der Farbstift nass sowie auch das Papier angefeuchtet wird. Da relativ viel Wasser zum Einsatz kommt, ist diese Technik für Aquarelle schwer zu steuern. Ich empfehle erst einmal mit den leichteren Techniken zu beginnen, bevor man sich an die „Nass in Nass“-Technik herantraut. 

Übrigens spielt wegen der Wasservermalbarkeit der Farbstifte auch das Papier eine große Rolle. Nicht jedes einfache Papier für Zeichnungen verträgt sich mit Wasser. Stabil auch mit Wasser verhält sich richtiges Aquarellpapier. Aber auch hier kommt es manchmal dazu, dass sich Fläche des Papiers durch das Wasser etwas wellt. Das verschwindet nachher beim Trocknen wieder. Kommt wie bei der „Nass in Nass“-Technik viel Wasser zum Einsatz, ist das Wellen der Fläche geringer, als wenn nur einzelne Bereiche befeuchtet werden.

Die Trocken in Nass Technik

Mit dieser Technik wird der Aquarellstift wie ein Buntstift benutzt, jedoch auf nassem Papier. Der Farbverlauf bleibt besser beherrschbar und die Konturen sind etwas ausgeprägter, als wenn beide Komponenten (Stift oder Pinsel und Papier nass) befeuchtet werden. Für Anfänger ist es von Vorteil, mit dieser Aquarell Technik zu beginnen. Zum Befeuchten des Papiers ist ein Naturschwamm gut geeignet. 

In der Aquarellmalerei wird sich immer erst mit nur wenig Wasser herangetastet. War es zu wenig Wasser, kann der Vorgang ein zweites Mal wiederholt werden. So lagern sich die Schichten übereinander und führen zum gewünschten Ergebnis. Wird direkt zu viel Wasser benutzt, verlaufen die Farben auf Flächen, wo sie gar nicht hin sollten. Dann ist es gut einen leeren Papierkorb zu haben. 

Bei der „Trocken in Nass“-Technik kann zudem die Spitze des Stiftes viel Einfluss auf die Technik ausüben. Wer feinere Linien auf dem Aquarell benötigt, spitzt den Stift öfters nach. Wer mehr Fläche bemalen möchte, nimmt direkt einen Pinsel oder stumpfen Stift.

Die „Trocken in Trocken“-Technik

Diese Technik ist vergleichbar mit dem Malen von normalen Buntstiften, als welche sich auch die Aquarellstifte nutzen lassen. Sie sollten aber nicht als Ersatz für normale Buntstifte dienen, da sie teurer sind und die Bilder empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren.

Dein erster Test mit verwischbaren Buntstiften

Für Anfänger in der Aquarellmalerei empfehle ich, zuerst mit einem Aquarellstift die groben Konturen trocken auf trocken zu zeichnen. Dort wo Du helle Flächen planst, lässt Du die Bereiche vorerst aus. Danach kannst Du mit einem nassen Stift oder auch Pinsel, über die trockenen Linien zeichnen. Bei größeren Flächen nimmst Du zum Lasieren am besten einen Pinsel. Kleinere Flächen lassen sich noch gut mit dem Stift ausmalen. 

Müssen weitere Schichten Farbe übereinander aufgetragen werden, stelle sicher das Bild bereits getrocknet ist. Sonst werden die Schichten nur vermischt und nicht übereinander gelegt. Sollen die ursprünglichen Konturen verstärkt werden, musst Du die Linien nur nochmals mit dem Stift oder Pinsel nachziehen. 

Nutze bei deinem ersten Test mit den Buntstiften die man mit Wasser verwischen kann, nur wenig Wasser. Wenn Du dir nicht sicher bist, ob Du genug Wasser am Stift hast, lege Dir ein zweites Blatt zum Testen bereit. Malst Du auf nassem Papier, dann befeuchte das Testblatt gleichermaßen. So siehst Du auf dem Testblatt, welcher Effekt Dich bei deinem Kunstwerk erwartet.

Welche Aquarellstifte für den ersten Versuch?

Natürlich wirkt sich die Qualität der Aquarellstifte auf das Ergebnis maßgeblich aus. Das Problem als Anfänger oder für einen Versuch ist dabei, das die Stifte mit der besten Qualität in der Regel auch die teuersten sind. Wer es nur einmal versuchen will, wird sich scheuen gleich viel Geld zu investieren, ohne zu wissen, ob er bei der Maltechnik überhaupt bleibt. 

So rate ich davon ab, für den ersten Versuch gleich die teuerste Marke zu wählen. Genauso würde ich aber auch nicht die billigste Marke empfehlen, denn wenn der Stift nur enttäuschende Ergebnisse produziert, wird für so manchen bei einem ersten Versuch bleiben. Das wäre wirklich sehr schade, denn in meinen Tests mit Buntstiften die man mit Wasser verwischen kann, gibt es auch wirklich gute Aquarellstifte zu einem fairen Preis- Leistungsverhältnis. 

Sehr gute Aquarellstifte zum fairen Preis sind für Anfänger zum Beispiel die Faber Castell Golfaber Stifte. Wer direkt die Vorteile höherer Qualität nutzen möchte, kann auch die teureren Faber Castell Albrecht Dürer Serie nehmen. Bei den Farben darf dann die Auswahl ruhig etwas geringer ausfallen und sich auf die Primärfarben beschränken, da sich die gewünschten Farben durch Vermischen auch selbst produzieren lassen.

Tipp:

Sei bei deinen Aquarellen flexibel. Du musst Dich nicht auf eine Technik bei deinem Aquarell festlegen. Nutze für den jeweiligen Part einfach die Technik, welche Dir die meisten Vorteile bringt. Du kannst also alle Techniken der Aquarellmalerei für deine Zeichnungen auch kombinieren. Achte nicht nur bei den Stiften auf gute Qualität (zum Beispiel Aquarellstifte von Faber Castell oder Staedtler), sondern auch bei dem Papier. 

Welches Papier für erste Versuche?

Verwende am besten mittelschweres Aquarellpapier (300 g/m²), zum Beispiel von den Marken:

  • Hahnemühle
  • Fabriano Artistico
  • Canson Montval

Auf solchem Papier bist Du frei in deinen Techniken oder Kombinationen, da sie sich auch für nasse Techniken eignen. Aquarellpapier gibt es genauso wie normales Papier für Zeichnungen mit Buntstiften, mit unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten. Es gibt sie in glatter, matter und rauer Oberfläche. Die matte Oberfläche ist ein Mittelweg zwischen glatt und rau. Für Anfänger ist die matte Oberfläche diejenige, welche am wenigsten Kompromisse von Dir fordert. Du kommst mit allen Techniken der Aquarellmalerei damit zügig voran. 

Bist Du schon geübter mit deinen wasservermalbaren Zeichnungen, kannst Du die Vorteile der anderen Oberflächen testen. Bei glatter Oberfläche erhalten deine Aquarellbilder mehr Farbbrillanz. Allerdings verläuft die Farbe auch sehr schnell, was vor allem bei „Nass in Nass“ sehr schlecht ist. 

Für sehr nasse Farbaufträge ist das raue Papier am besten, aber die raue Struktur des Papiers bleibt auch nach dem Farbauftrag gut sichtbar. Einige Künstler lieben das, weil die Bilder dadurch plastischer wirken. 

Weitere beliebte Maleigenschaften