In den letzten Jahren kommen immer mehr Buntstifte in Verruf, krebserregende Schadstoffe unter den Inhaltsstoffen zu haben. Nicht ohne Grund ist dies ist in meinem allgemeinen Buntstift Test einer der wichtigsten Aspekte! Besonders bei Farbstiften für Kinder, zum Beispiel die beliebten dreikantigen Buntstifte, möchten Eltern jedoch zu Recht schadstofffreie Buntstifte. Testergebnisse in Verbrauchermagazinen zeigen jedoch ein anderes Bild auf. Jeder dritte Buntstift ist mit Schadstoffen belastet. In diesem Beitrag möchte ich mich auf die Eigenschaften der besten Buntstifte ohne Schadstoffe konzentrieren. 

Buntstifte ohne Schadstoffe Test

Diese Buntstifte sind ohne Schadstoffe

BIC Kids Buntstifte ECOlutions Evolution, Ergonomische Dreikant-Malstifte zum Malen in 12 Farben, im Karton Etui, ab 2 Jahre
LYRA Groove Triple I Kartonetui mit 6 Farbstiften, Sortiert, Mehrfarbig, 6 Stifte, 3831060
BIC Kids Buntstifte Tropicolors, zum Malen in 24 Farben, im Karton Etui, ab 5 Jahre, Bruchsichere Mine und ohne Holz
Modell
ECOlutions Evolution
Groove Triple
Tropicolor
Hersteller
Bic Kids
LYRA
BIC Kids
Anzahl der Stifte
12
6
24
Besonderheit
Ergonomische Form
Sehr dicke Mine
Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
-
2,99 EUR
9,60 EUR
5,73 EUR
BIC Kids Buntstifte ECOlutions Evolution, Ergonomische Dreikant-Malstifte zum Malen in 12 Farben, im Karton Etui, ab 2 Jahre
Modell
ECOlutions Evolution
Hersteller
Bic Kids
Anzahl der Stifte
12
Besonderheit
Ergonomische Form
2,99 EUR
LYRA Groove Triple I Kartonetui mit 6 Farbstiften, Sortiert, Mehrfarbig, 6 Stifte, 3831060
Modell
Groove Triple
Hersteller
LYRA
Anzahl der Stifte
6
Besonderheit
Sehr dicke Mine
-
9,60 EUR
BIC Kids Buntstifte Tropicolors, zum Malen in 24 Farben, im Karton Etui, ab 5 Jahre, Bruchsichere Mine und ohne Holz
Modell
Tropicolor
Hersteller
BIC Kids
Anzahl der Stifte
24
Besonderheit
Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
5,73 EUR

Warum sind Schadstoffe in Buntstiften?

Damit Farbstifte ihren Aufgaben gerecht werden, enthalten die Farbminen verschiedene Inhaltsstoffe. Sie sorgen für die nötige Stabilität der Farbmine und wie die Farbe auf dem Bild wirkt. Typische Inhaltsstoffe bei Farbstiften sind zum Beispiel:

  • Farbpigmente
  • Bindemittel aus Cellulosederivaten
  • Füllstoffen wie Kaolin oder Talkum
  • Imprägniermittel wie Wachse und Fette

Bei wasservermalbaren Farbstiften, werden noch Additive in Form von Tensiden und Emulgatoren zugefügt. Diese Inhaltsstoffe können auf verschiedenen Zusammensetzungen beruhen, sodass auch immer wieder Schadstoffe in den Farbstiften nachgewiesen werden.

Auffällig ist, dass erst seit gut 10 Jahren Schadstoffe vermehrt in Farbstiften nachgewiesen werden. Das hat mehrere Gründe. Um gesundheitliche Auswirkungen von Inhaltsstoffen festzustellen, sind zum Teil Langzeitstudien nötig. Jedes Jahr kommen viele neue Substanzen auf den Markt, deren Auswirkungen noch weitgehend unbekannt sind. Erst in Langzeitstudien offenbaren sich ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper bzw. auf die Gesundheit.

Ein weiterer Grund sind verbesserte Mess- und Analyseverfahren. Heute stehen für Analysen weitaus bessere Verfahren und Methoden zur Verfügung, als es vor 10 Jahren noch der Fall war. So steigt auch die Rate der gefundenen Schadstoffe in Buntstiften.

In Kombination der oben genannten Faktoren, werden auch immer strengere Grenzwerte für Gebrauchsartikel wie Buntstifte festgelegt. Einige Stoffe werden sogar grundsätzlich verboten, um in Europa überhaupt eine Zulassung zu erhalten. Besonders scharfe Regeln und Grenzwerte gelten zum Beispiel für Spielzeug gemäß der Spielzeugnorm DIN EN 71. 

Tipp: 

Hersteller beschreiben ihre Buntstifte gerne als schadstofffrei, wenn die Schadstoffe unter den vorgegebenen Grenzwerten liegen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie wirklich schadstofffrei sind, sondern nur geringe Mengen davon enthalten. Dreikantige Buntstifte sind meistens für Kinder gedacht, welche entsprechend der Spielzeugnorm strenger geprüft werden. Deswegen sind es scheinbar häufig die dreikantigen Farbstifte, welche gute Testergebnisse verfehlen oder mit mangelhaft die Buntstifte Tests bestehen. Würden jedoch alle Buntstifte nach der Spielzeugnorm DIN EN 71 geprüft, gäbe es in der Häufigkeit der mangelhaften Testergebnisse keinen erkennbaren Unterschied mehr durch die Stiftform.

Welche Schadstoffe wurden in Buntstiften nachgewiesen?

Durch die Vielzahl der möglichen Substanzen und chemischen Kombinationen, fällt es Prüforganisationen schwer mit der Flut neuer Substanzen Schritt zu halten. Einige sind eindeutig als krebserregend erkannt und eingestuft worden, andere gelten vorerst nur als krebsverdächtig bis Gegenteiliges nachgewiesen wird. Beides hat meiner Meinung nach nichts in Buntstiften zu suchen.

Als Schadstoffe wurden in vielen Buntstiften Weichmacher oder Weichmacher Ersatzsubstanzen, aromatische Amine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) gefunden. PAK sind als Umweltgift eingestuft und es gibt sie in hunderten verschiedenen Verbindungen. Viele dieser Verbindungen gelten als krebsverdächtig.

Weichmacher

Weichmacher bestimmen den Härtegrad der Farbminen und halten sie geschmeidig. Sie kommen auch bei Lackierfarben zum Einsatz, zum Beispiel bei Farbstiften, wenn der Schutzmantel lackiert ist. Weichmacher gehören oft zur Gruppe der Phthalate, wie zum Beispiel DiBP (Diisobutylphtalat) oder DBP (Dibutylphtalat). DBP bitte nicht mit „Deutsche Bundes Post“ verwechseln. Diese Weichmacher schädigen die Fortpflanzungsorgane und wirken im menschlichen Körper hormonell. 

Aromatische Amine

Azofarbmittel setzen häufig aromatische Amine frei. In Buntstiften ist Azofarbstoff ebenfalls oft zu finden, da es ihn in großer Farbvielfalt gibt. Azofarbstoffe sind lichtecht und sehr farbstabil, was gewünschte Eigenschaften bei den Buntstiften erfüllt. Anilin ist häufig ein Ausgangsstoff zur Synthese der Azofarbmittel, welcher in vielen Buntstiften nachweisbar ist. Anilin verbindet sich im Körper mit dem Hämoglobin des Blutes und verhindert durch Molekülveränderung den Sauerstofftransport. Anilin zählt zu den starken Blutgiften. Größere Mengen an abspaltbarem Anilin, enthielten zum Beispiel dreikantige Idena Buntstifte im Test.

Halogenorganische Kohlenwasserstoffe

Halogenorganische Kohlenwasserstoffe und Acetyltributylcitrat (ATBC), wurden in Dreikant Buntstiften von Stylex nachgewiesen. Halogenorganische Kohlenwasserstoffe besitzen ein hohes nervenschädigendes Potenzial und reichern sich im Fettgewebe an, wo sie nur sehr schwer abbaubar sind.

Allergene

Zu den Farbstiften zählen natürlich auch Fasermaler. Bei ihnen erfolgt die Farbgebung nicht durch feste Farbminen, sondern durch Tinten. Diese Tinten basieren auf wässrige Lösungen, wodurch sie anfällig für Bakterien- und Schimmelpilzbildung sind. Um dem entgegenzuwirken, werden für Fasermaler besondere Konservierungsmittel benötigt. Einige davon bestehen aus Isothiazolinon (MIT), was nach dermatologischen Studien zu den Allergenen gehört. Bei bestehender Allergie auf Isothiazolinon reichen schon sehr geringe Konzentrationen, um empfindliche Reaktionen hervorzurufen.

Schwermetalle

Schwermetalle wie zum Beispiel Blei, lassen sich teilweise ebenfalls in Farbstiften und Tinten von Fasermaler finden, obwohl sich das deutlich verbessert hat. Schwermetalle sind giftig und werden vom Körper nicht abgebaut. Sie reichern sich mit der Zeit zu gefährlichen Konzentrationen an. 

Wie gelangen die Schadstoffe in den Körper?

Wieso bei der Benutzung von Farbstiften die Inhaltsstoffe in den Körper gelangen können, ist nicht sofort einleuchtend. Kinder sind dabei übrigens höher gefährdet als es bei Erwachsenen der Fall ist.

Der Schutzmantel

Bei obiger Aufzählung wurden auch Weichmacher in Lacken angesprochen. Buntstifte gibt es mit naturbelassenen sowie auch lackierten Holzschutzmänteln. Ich rede natürlich von den lackierten Farbstiften, da naturbelassene Schutzmäntel bei Buntstiften keine Schadstoffe haben. 

Wird zum Beispiel ein Farbstift mit einem normalen Anspitzer angespitzt, wird der Anspitzer mit den Fingern festgehalten. Durch das Anspitzen werden mit einer Klinge die Farbmine und der Schutzmantel ein Stück abgeschält, damit der Farbstift wieder spitz wird. Farbsplitter und Staub der Farbmine landen so auf den Fingern. Kinder (auch Erwachsene) essen oft bei der Benutzung ihrer Malstifte, ohne sich nach jedem Anspitzen die Hände zu waschen. Somit schließt sich der Kreis und die Schadstoffe landen mit dem Essen im Körper.

Kinder sehen in Buntstiften auch keine Gefahr wie Erwachsene, und kauen gerne nachdenklich darauf herum. Erwachsene wissen es besser, tun es aber trotzdem ebenso. Dadurch kann Lackfarbe absplittern und landet schon direkt im Mund. Den Rest kann sich jeder denken.

Tipp:

Um von vornherein das Risiko von Schadstoffen im Holzschutzmantel auszuschließen, reicht es naturbelassene (unlackierte) Buntstifte zu kaufen. Alternativ bieten einige Hersteller wie Faber auch Lackierungen auf schadstofffreier Wasserbasis an.

Nun sind nicht alle Schutzmäntel aus Holz. Viele Wachsmalstifte und vor allem die Fasermaler besitzen einen Kunststoffmantel. In Kunststoffen kommen wieder vermehrt Weichmacher zum Einsatz. Auch ein Kunststoffmantel hält Kinder nicht davon ab, auf ihren Farbstiften zu kauen.

Die Farbmine

Die meisten Schadstoffe befinden sich jedoch nachweislich in den Farbminen. Besonders häufig fallen billige Farbstifte deswegen durch die Tests der Verbrauchermagazine. Schadstofffreie Rohstoffe sind für die Hersteller teurer. Zudem ist es schwieriger, mit schadstofffreien Ersatzstoffen die gleichen positiven Eigenschaften bei Farbstiften zu erzeugen. Denn auch schadstofffreie Buntstifte sollen eine gute Farbbrillanz haben, sowie lichtecht und deckend sein.

Wer sicher gehen will das keine größeren Mengen von Schadstoffen und vor allem krebsverdächtige wie krebserregende Inhaltsstoffe in den Farbstiften sind, orientiert sich an geprüften Buntstiften der Spielzeugnorm Din EN 71. Zwar ist das keine Garantie für absolute Schadstofffreiheit, aber beweist dass die maximalen Grenzwerte eingehalten wurden.

Wasservermalbare Farbstifte

Bei Malstiften für Aquarelle werden besondere Bindemittel benutzt, damit die Farben wasservermalbar sind. Durch Wasser werden also auch die Inhaltsstoffe aus der Farbmine gelöst. Damit ist schon von vorneherein klar, dass man auf wasservermalbare Buntstifte nicht kauen sollte. Der Speichel hat die gleiche Wirkung wie Wasser auf wasservermalbare Malstifte. Zudem laufen die nassen Farbstoffe oft am Malstift herunter und gelangen an die Hände. Wer sich bei den Inhaltstoffen seiner wasservermalbaren Malstifte nicht sicher ist, ob sie krebserregende oder krebsverdächtige Substanzen enthalten, ist mit Einweghandschuhen bei der Aquarellmalerei gut beraten. Bei normalen Farbstiften ist das Risiko nicht so hoch, mit den Farbstoffen in Kontakt zu geraten.

Welche Eigenschaften sind für die besten Buntstifte ohne Schadstoffe wichtig?

Grundsätzliche Eigenschaften muss jeder Buntstift beherrschen, damit sich damit auch gut Malen lässt. Dazu gehören Farbbrillanz, Deckkraft und nicht zuletzt die Bruchfestigkeit. Die Herausforderung für die Hersteller ist dabei, alle Eigenschaften möglichst durch schadstofffreie Inhaltsstoffe zu erreichen.

Die Bruchfestigkeit 

Oft zeigen schadstofffreie Buntstifte eine höhere Empfindlichkeit der Farbmine, sodass sie gerne abbrechen. Das ist häufig dann der Fall, wenn die Buntstifte nicht nach einem Verfahren hergestellt werden, welche die Bruchsicherheit erhöht. Malstifte mit hoher Bruchfestigkeit sollten eine intakte Mine haben und sich gut anspitzen lassen. Das ist bei Faber oder Staedtler zum Beispiel der Fall, da die Farbminen auf besondere Weise in den Holzschutzmantel eingearbeitet werden. Faber verleimt seine Farbminen mit dem Schutzmantel, was als „SV“ für Secural-Verleimung bezeichnet wird. Staedtler geht einen anderen Weg und gibt dem Minenkern einen separaten weißen Schutzmantel. Bei Staedtler werden die besonders bruchsicheren Malstifte mit „A.B.S.“ gekennzeichnet.

Neben der Herstellung und Qualität des Farbstiftes, spielt natürlich auch der Umgang mit den Malstiften eine Rolle. Fallen sie zu Boden kann die Farbmine brechen, oft sogar gleich mehrfach. Kinder sollten zum Beispiel nur Stiftformen erhalten, welche sie auch gut greifen und halten können. Das ist bei Dreikant Buntstiften der Fall. 

Für kleinere Kinder sollten neben der Dreikant Form die Malstifte zudem dicker sein. Dadurch sind sie sicherer in der Hand und auch der Durchmesser der Farbmine wird größer. Dicke Farbminen brechen nicht so leicht wie dünne Farbminen.

Die Holzqualität des Schutzmantels hat ebenfalls Einfluss darauf, ob ein Malstift öfters abbricht. Das Holz soll die Minenspitze gleichmäßig einfassen, damit sie mehr seitlichen Druck aushält. Schlechtes Holz splittert jedoch beim Anspitzen, als wie gewollt gleichmäßig abzuschälen. Dadurch ist die Mine ungleichmäßig eingefasst und bricht an den Rissstellen im Holz.

Übrigens können Farbminen auch beim Anspitzen brechen, wenn einfach der Anspitzer schlecht oder stumpf ist. Zudem kann ein stumpfer Anspitzer selbst gutes Holz einreißen.

Tipp:

Dreikant oder Sechskant Buntstifte rollen auch nicht wie runde Buntstifte vom Tisch. Alternativ eignen sich noch Fasermaler. Fasermaler brechen überhaupt nicht ab und müssen auch nicht nachgespitzt werden. Vorsicht jedoch bei den Konservierungsstoffen in Fasermaler. Konservierungsmittel enthalten alle Fasermaler, aber nicht alle sind schädlich.

Deckkraft und Farbbrillanz

Jeder Buntstift soll satte Farben mit guter Farbbrillanz haben. Hier sind unter den Inhaltsstoffen vor allem gute Farbpigmente gefordert. Da hochwertige Farbpigmente jedoch für die Hersteller als Rohstoff teuer sind, wird gerne zu einem billigen Ersatzstoff wie Azofarbmittel gegriffen. 

Wie gut die Deckkraft eines Farbstiftes ist, zeigt sich vor allem bei bunten oder schwarzen Untergründen oder wenn eine andere Farbe übermalt wird. Kritisch wird eine schlechte Deckkraft besonders bei wasservermalbaren Buntstiften. Es lässt sich mit der nassen Farbe nur eine Schicht auftragen. Danach muss sie erst wieder trocknen, bevor eine weitere Schicht aufgetragen wird. Eine schlechte Deckkraft bedeutet bei wasservermalbaren Farbstiften, viel Zeit mit Warten zu verbringen.

Was beim Kauf der besten schadstofffreien Buntstifte beachten?

Wer auf schadstofffreie Buntstifte Wert legt, ist mit Geiz schlecht beraten. Rohstoffe ohne Schadstoffe sind teurer, womit solche Farbstifte nicht zu den billigsten Malstiften gehören. Aber bei Buntstiften für Kinder darf keinesfalls der Geiz über die Gesundheit siegen. 

Kinder bevorzugen gerne weiche Farbminen, da sich ganz leicht ein guter Farbabrieb dadurch ergibt. Die Linien sind zwar etwas breiter, was aber Kindern beim Ausmalen von Flächen hilft. Für präzise Linien mit scharfen Übergängen sind wiederum harte Farbminen besser.

Sollen es Fasermaler sein, sind sie sogar besser als ihr Ruf. Der Geruch der Konservierungsmittel lässt einen schnell glauben, alle Konservierungsstoffe wären krebserregend oder krebsverdächtig. In Test mit Fasermalern sind jedoch überraschend viel nur gering belastet oder ganz frei von Schadstoffen, selbst wenn sie übel riechen.

Für Kinder empfehle ich Buntstifte von Faber, Stabilo, Bic Kids, Mäc Geiz und Depesche. Vor allem die Ecolutions von BIC besitzen für Kinder gute Eigenschaften und sind schadstofffrei. Preislich liegen die Ecolutions unter den Buntstiften von Faber, wodurch die Ecolutions auch Käufer mit etwas Geiz befriedigen.

Wer noch mehr sparen will, greift zu einem Buntstifte Set mit Ecolutions Farbstiften. Es gibt die Ecolutions im 12er Set 18er Set, 24er Set, 144er Set oder sogar im 288er Set. Umgerechnet auf den Einzelpreis kostet im Ecolutions 288er Set ein einzelner Farbstift gerade mal 24 Cent.

Ähnliche Buntstifte von Depesche, Idena und Stylex sind auch schadstofffrei, konnten mich aber nicht mit den Maleigenschaften restlos überzeugen. Trotzdem würde ich sie Buntstiften mit polyzyklischen oder halogenorganischen Kohlenwasserstoffen vorziehen, welche als krebserregend oder krebsverdächtig gelten. 

Allergiker müssen bei Fasermalern aufpassen. In den letzten Jahren nehmen allergische Reaktionen auf Isothiazolinone zu. Dabei handelt es sich um ein Konservierungsmittel für die Tinte in den Fasermalern. Wer weiß, dass er darauf allergisch reagiert, sollte sehr darauf achten Fasermaler ohne Isothiazolinon zu kaufen. 

Oft ist es aber für viele durch den Fasermaler überhaupt der erste Kontakt mit diesen Konservierungsstoffen, sodass vorher nichts von einer Allergie dazu bekannt war. Zeigen sich starke Hautreizungen durch den Fasermaler, sollte ein Allergologe zu Rate gezogen werden. Es gibt auch Fasermaler ohne Isothiazolinon.

Mein Fazit zu schadstofffreien Buntstiften

Die besten Buntstifte im Handel sind Künstlerfarbstifte. Obwohl auch sehr teuer, sind jedoch die wenigsten davon schadstofffrei. Für Kinder wird es einfacher gute und gleichzeitig schadstofffreie Buntstifte zu finden. Sie benötigen keine ölbasierten Künstlerstifte und geben sich mit normalen Buntstiften zufrieden. Meine Kinder erhalten grundsätzlich nur die besten Buntstifte ohne Schadstoffe, auch wenn der Preis dafür etwas höher ist. 

Weitere Buntstift Eigenschaften