Tatsächlich gibt es Buntstifte, die nur auf Papier malen. Wozu das gut sein soll und was die besten Buntstifte nur für Papier sind, zeigt dieser Buntstifte Vergleich. Dabei sollten diese „Wunderstifte“ aber auch die Kriterien normaler Buntstifte erfüllen, welche ich in meinen Buntstifte Tests ermittle. Wer keine passenden Buntstifte nur für Papier findet, dem empfehle ich einige Alternativen. Außerdem kannst du dich auf dieser Webseite auch über Buntstifte für andere Oberflächen informieren.

Buntstifte für Papier

Die besten Buntstifte nur für Papier

Faber-Castell 111260 - Buntstift Castle, 60er Kartonetui
Castle Art Supplies, Set mit 120 Buntstiften für Künstler mit Mine der “Soft Series” für professionelles Schichten, Mischen und Schattieren von Farbtönen; perfekt für Malbücher und Schule
STAEDTLER Noris colour Buntstifte, hohe Bruchfestigkeit, Sechskant, Set mit 12 Farben, Bonuspack mit Radierer und Bleistift, 61 SET6
Modell
Buntstift Castle
Soft Series
Noris colour
Hersteller
Faber Castell
Castle Art Supplies
STAEDTLER
Anzahl der Stifte
60
120
12
Besonderheiten
Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
sehr große Farbauswahl
sehr hohe Bruchfestigkeit
16,99 EUR
49,99 EUR
2,39 EUR
Faber-Castell 111260 - Buntstift Castle, 60er Kartonetui
Modell
Buntstift Castle
Hersteller
Faber Castell
Anzahl der Stifte
60
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16,99 EUR
Castle Art Supplies, Set mit 120 Buntstiften für Künstler mit Mine der “Soft Series” für professionelles Schichten, Mischen und Schattieren von Farbtönen; perfekt für Malbücher und Schule
Modell
Soft Series
Hersteller
Castle Art Supplies
Anzahl der Stifte
120
Besonderheiten
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49,99 EUR
STAEDTLER Noris colour Buntstifte, hohe Bruchfestigkeit, Sechskant, Set mit 12 Farben, Bonuspack mit Radierer und Bleistift, 61 SET6
Modell
Noris colour
Hersteller
STAEDTLER
Anzahl der Stifte
12
Besonderheiten
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2,39 EUR

Warum soll ein Buntstift nur auf Papier malen?

Buntstifte malen grundsätzlich auf unterschiedlichen Untergründen und vor allem auf Zeichenpapier. Besonders für Kleinkinder wünschen sich Eltern jedoch sehr häufig, dass die Buntstifte nur auf dem Papier malen würden. Leider ist das meistens jedoch nicht der Fall. So hinterlässt der junge Zeichenkünstler oft auch Farbabrieb auf dem Tisch, den Händen, der Kleidung und nicht selten sogar an der Tapete. 

Da guter Farbabrieb und hohe Deckkraft bei Buntstifte Tests ein wichtiges Kriterium ist, lassen sich die Farbspuren auch gar nicht mehr so leicht entfernen. Wird zum Beispiel die Tapete als Zeichenpapier zweckentfremdet, kann mitunter eine neue Tapete fällig werden.

Auch aus der Kinderkleidung lässt sich nicht jeder Farbabrieb restlos entfernen, besonders nicht, wenn der Verursacher ein Fasermaler war. Buntstifte, die nur auf Zeichenpapier malen, sind also für Kleinkinder wichtig. Erwachsene dagegen legen Wert auf hohe Farbbeständigkeit, was auf lichtechte Buntstifte zum Beispiel zutrifft. Oft greifen sie deswegen sogar auf Künstlerbuntstifte für ihre Buntstiftzeichnungen.

Wie funktioniert ein Buntstift nur für Papier?

Spezielle Buntstifte, welche nur auf Papier malen, sind oft schon an der Bezeichnung zu erkennen. Namen wie „Magic Color“ oder „Zauberstift“ lassen schon einige Besonderheiten ahnen. Sie besitzen besondere Inhaltsstoffe, welche mit anderen Substanzen interagieren. Diese können in speziellem Zeichenpapier sein oder einen zweiten Buntstift oder Fasermaler voraussetzen.

Spezielles Zeichenpapier für die Wunder-Buntstifte

Die Substanzen eines Produktes auf zwei Komponenten zu verteilen, kennen wir von Streichhölzern bzw. Sicherheitshölzern. Grundsätzlich kann ein Streichholzkopf alle benötigten Inhaltsstoffe enthalten, um sich an jeder beliebigen Reibfläche entzünden zu lassen. Ein Fortschritt zur Sicherheit war es, das Kaliumchlorat (Streichholzkopf) und den roten Phosphor (Reibfläche) zu trennen. So entzündet sich das Streichholz nur an der Reibfläche und nicht an anderen Materialien. Ganz ähnlich funktionieren auch Zweikomponentenkleber.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren Buntstifte, welche nur auf Zeichenpapier malen sollen. Damit wird auch klar, dass es nicht irgendein Zeichenpapier sein darf, sondern speziell auf die Buntstifte abgestimmt sein muss. Erst auf dem Zeichenpapier vermischen sich die Substanzen, wodurch der Farbabrieb aus dem Buntstift sichtbar wird. Auf anderem Zeichenpapier, den Händen oder Kleidung ist nichts zu erkennen.

Der Hersteller Crayola zum Beispiel benutzt dieses Verfahren für seine Color Wonder Stifte. Passend dazu, stellt Crayola natürlich auch das benötigte Zeichenpapier und sogar verschiedene Malbücher zum Ausmalen her. Bei den Malbüchern lässt sich noch ein besonderer Effekt beobachten. Crayola hat die im Buntstift fehlende Chemikalie nicht auf der ganzen Seite in das Zeichenpapier eingebracht, sondern nur bis zu den Umrandungslinien der Malmotive. Dadurch bleibt ein Übermalen der Linien, wie es kleinen Kindern oft passiert, folgenlos. Exakt an der Abgrenzung hört auch der Farbstrich auf, was Kindern ein besseres Erfolgserlebnis vermittelt. 

In meinem Vergleich mit Buntstiften nur für Papier, fielen mir aber auch ein paar Nachteile auf. Zum einen ist der Farbabrieb des Fasermalers nicht sehr deckend. Er wirkt wie von einem fast leeren Fasermaler, der bald gar nicht mehr malt. So beschwerten sich auch meine Kinder, dass der Fasermaler ja schon fast leer sei. 

Als zweites Problem kann es sich erweisen, dass die Farbe erst nach einigen Sekunden erscheint (Zeitablauf der chemischen Reaktion). Kinder ab 6 Jahren empfinden das wie Zauberei. Kleinere Kinder (die Buntstifte sind ab 3 Jahren) verwirrt es sehr, dass sie die Farbe nicht direkt nach dem Malen sehen. Somit würde ich die Buntstifte erst ab Kinder im Alter von 5 Jahren empfehlen, welche die verzögerte Farbwiedergabe auch verstehen können. Übrigens lassen sich die Farben nicht gut verwischen, auch nicht mit einem Papierwischer.

Positiv ist bei Crayola, dass es neben vielen beliebten Malbüchern für Kinder auch neutrales Zeichenpapier gibt, wo es dann nicht um das Ausmalen geht. Damit können Kinder dann kreativ ihre eigenen Bilder malen, ohne sich oder andere Gegenstände mit Farbe zu verunzieren.

UV-Licht Buntstifte

Ein anderes Verfahren verwenden Buntstifte für UV-Licht. Sie werden gerne von den Herstellern als „Geheimstift“ oder Agentenstift“ bezeichnet, da die Farbe nach dem Trocknen unsichtbar wird. Nur durch ein UV-Licht (Schwarzlicht) wird die Farbe dann wieder sichtbar. Leider malen diese Buntstifte nicht nur auf Papier, sondern auch auf anderen Untergründen, wie zum Beispiel die Haut oder die Kleidung. Aber bei normalem Licht bleibt die Kleckserei unsichtbar. Für kleine Kinder wird der Spaß jedoch schnell langweilig und zum Malen wird natürlich auch UV-Licht benötigt, da man sonst nicht weiß, wo man weitermalen soll. 

Viel interessanter finden diese Buntstifte im Vergleich dazu Kinder ab einem Alter von 8 bis 10 Jahren. Sie nutzen sie weniger zum Malen, sondern zum Schreiben oder um Geheimkarten anzufertigen. Hersteller haben diesen Trend erkannt und liefern oft schon eine UV-Licht Taschenlampe mit dazu. So tauschen sie untereinander Nachrichten aus, welche nur der Besitzer der UV-Licht Taschenlampe lesen kann. Verschmiert wird mit diesen Buntstiften nichts, da sie sich auch mit einem Papierwischer nicht mehr verwischen lassen.

Zweikomponenten-Stifte

Geht es um „Zauberstifte“ für Kinder, möchte ich noch die Magic Fun Fasermaler von Edding erwähnen. Sie malen zwar sofort sichtbar, verändern jedoch ihre Farben. Dazu muss mit einem weißen „Zauberstift“ (liegt dem Kartonetui bei) über die Farben gestrichen werden, wodurch dann erstaunliche Farbeffekte erscheinen. Die Farben haben eine sehr schlechte Deckkraft, wodurch sie nur auf sehr hellem Zeichenpapier zu sehen sind. Leider kann auch eine sehr helle Papiertapete ein Opfer von Zeichenanfänger werden.

Alternativen zu Buntstiften für Papier

Nun ist der Auswahl an Buntstiften, die nur auf Papier malen, sehr eingeschränkt. Deswegen möchte ich auch noch andere Alternativen aufzeigen. Im Fokus steht dabei, warum solche Buntstifte überhaupt benötigt werden. Meistens ist der Grund für solche speziellen Buntstifte darin zu sehen, dass sich die Farbe normaler Buntstifte schlecht wieder entfernen lässt.

Buntstifte mit Wassertank

Würden alle Buntstifte wie die Farbe aus einem Wassermalkasten wirken, gäbe es bei Kleinkindern gar nicht so viele Probleme damit. Wassermalfarbe ist wasserlöslich und lässt sich somit auch mit Wasser wieder entfernen, zum Beispiel in der Waschmaschine. Wer sich nun fragt, warum es dann keine Buntstifte mit Wasserfarben gibt, kommt der Lösung schon sehr nahe. Denn es gibt tatsächlich Stifte mit Wassertank. Eigentlich sind sie als Zeichenzubehör für wasservermalbare Aquarellstifte gedacht. Sie werden mit klarem Wasser gefüllt und ermöglichen auch ohne Papierwischer, wasservermalbare Aquarellfarben zu verwischen. Dazu sind sie mit verschiedenen Pinselspitzen ausgestattet. Sie ersparen das bei Aquarellstiften sonst benötigte Wasserglas.

Tipp:

Buntstifte mit Wassertank lassen sich auch mit Wassermalfarbe füllen. Sollte dann die Farbe auf Hände oder Kleidung geraten, kann sie wieder ab- bzw. ausgewaschen werden. Je nach Alter lieben es Kinder, die Farben auf dem Zeichenpapier mit den Fingern zu verwischen. Genau das ist ja nicht immer erwünscht, da sie die Finger auch an der Kleidung oder schon mal an der Tapete abwischen. Das ist mit den speziellen wasserlöslichen Farben jedoch kein Drama. Am besten lässt sie sich mit einem feuchten Tuch entfernen, wenn die Wasserfarbe noch nicht angetrocknet ist. Ein nasser Schwamm ist ebenfalls sehr hilfreich.

Buntstifte für Papier im Vergleich zu normalen Buntstiften

Natürlich sollen alle Buntstifte gut auf Papier malen können. Das gilt nicht nur für Fasermaler, sondern auch für Pastellstifte, Ölkreidestifte, Aquarellstifte und vor allem für Künstlerfarbstifte. Genau hier hakt es mit den Zauberstiften. Sie haben eine andere Zusammensetzung der Farbminen, wo der Fokus nicht auf beste Farben ausgelegt ist. Farbdeckung oder Brillanz der „Zauberstifte“ ist nicht mit herkömmlichen Buntstiften vergleichbar. Sollen Kinder mit fortschreitendem Alter richtig Malen lernen, sind nur normale Buntstifte empfehlenswert. Eine Auswahl der besten Buntstifte ist zum Beispiel in diesem Beitrag von mir zu finden: Die besten Buntstifte für die Schule im Vergleich“.

Normale Buntstifte 

Auch bei den überlegenen normalen Buntstiften oder Pastellstiften, sind nicht alle gleich gut. Ich unterziehe die Buntstifte zahlreichen Tests, um die besten Buntstifte zu ermitteln. Dabei kommen Kriterien wie zum Beispiel auch die Bruchfestigkeit zur Geltung. 

Bruchfestigkeit

Die „magischen Buntstifte“ nur für Papier sind Fasermaler, bei denen keine Farbmine brechen kann. Bei einem normalen Buntstift ist das anders. Ein Buntstift, der andauernd abbricht, ist weder als Kinderstift noch als Künstlerfarbstift zu gebrauchen. Da sind auch teure Pastellstifte keine Ausnahmen. Namhafte Hersteller geben sich sehr viel Mühe, damit die Bruchfestigkeit ihrer Farbminen zu verbessern. Neben der Zusammensetzung der Farbmine spielt auch der Schutzmantel der holzgefassten Buntstifte eine Rolle. Darunter fallen auch die wasservermalbaren Aquarellstifte, Pastellstifte oder die Ölkreidestifte.

Um die Bruchfestigkeit zu steigern, verleimen einige Hersteller (wie zum Beispiel Faber) die holzgefassten Farbminen mit dem Schutzmantel. Zudem wird hochwertiges Holz genommen, was beim Anspitzen nicht splittert.

Farbabrieb der Buntstifte

Ein guter Farbabrieb erleichtert das Erstellen von Bildern oder Buntstiftzeichnungen. Das gilt für Künstlerstifte, aber noch mehr für Kinderstifte. Kinderhände sind in der Motorik noch nicht voll entwickelt, weswegen sich die Farbe schon mit leichtem Druck auf das Papier auftragen lassen muss. Bei einem schlechten Farbabrieb müssen die Kinder ständig mehr Kraft einsetzen, was auch bei Farbflächen sehr ermüdend wirkt.

Je nachdem welche Zeichentechnik bevorzugt wird, (zum Beispiel Schraffieren), macht sich auch die Härte der Farbmine bemerkbar. So besitzt eine weiche wachsbasierte Farbmine oft einen besseren Farbabrieb als eine harte Farbmine der Ölkreidestifte.

Radierbarkeit

Ob für einen Künstler oder für ein Kind die Radierbarkeit wichtiger ist, darüber lässt sich streiten. Kinder benötigen ihren Radiergummi auf jeden Fall häufiger, auch bei Bleistiftminen. Künstler haben im Vergleich dazu mehr zu verlieren, wenn die Farbe eine schlechte Radierbarkeit aufweist. Schließlich sitzen Künstler oft Tage, wenn nicht sogar Wochen an ihren Kunstwerken.

Im Vergleich zu Bleistiften weisen die besten Buntstifte grundsätzlich eine schlechte Radierbarkeit auf. Die Farben werden speziell dazu entwickelt, äußere Einflüsse möglichst unbeschadet und lange zu überstehen. Das steht einer guten Radierbarkeit entgegen. 

Aber es gibt auch spezielle Buntstifte, die auf eine gute Radierbarkeit ausgelegt sind und den Radiergummi schon gleich auf dem Stift befestigt haben. Siehe dazu meinen Beitrag: “Buntstifte die man gut radieren kann“.

Künstler nehmen diese Buntstifte jedoch nicht, da sie schlechter als richtige Künstlerbuntstifte malen. Und wenn sie doch einmal radieren müssen, benutzen sie vorwiegend Knetradiergummi, da das Radieren auch immer ein wenig die Papieroberfläche beschädigt. Knetgummiradiergummi lässt sich beliebig verformen und sehr dosiert einsetzen. 

Für Kinder ist ein Buntstift mit guter Radierbarkeit dagegen empfehlenswert, auch wenn die Farbe auf den Farbflächen blasser wirkt. Bei normalen Buntstiften wird es schwerer und dann funktioniert auch kein normaler Radiergummi für Bleistiftminen, sondern es werden die härteren Buntstiftradierer benötigt. Also nicht einfach irgendeinen Radierer vom Schreibwarenhändler kaufen!

Tipp: Für Kinder ist ein Knetradiergummi nicht so empfehlenswert, da sie sehr häufig kleine Männchen oder Tiere daraus basteln. Für Spaß beim Malunterricht ist damit jedoch gesorgt.

Was gibt es bei Buntstiften zu beachten?

Wer beim Schreibwarenhändler steht und Buntstifte die nur auf Papier malen sucht, wird bestimmt enttäuscht. Sie sind so speziell, dass oft nur der Online-Handel als Bezugsquelle übrig bleibt. Wichtig ist genau auf die Inhaltsstoffe sowie die Prüfnormen zu achten. Schon bei normalen Buntstiften gibt es immer wieder einiges zu beanstanden, wenn zum Beispiel krebserregende Stoffe enthalten sind. Das gilt für Buntstifte die nur auf einem speziellen Papier malen umso mehr. Denn dadurch stellt sich auch die Frage, welche Inhaltsstoffe die Papieroberfläche hat. Als guter Wegweiser dient ein geprüfter Buntstift nach der DIN EN 71 Spielzeugnorm. 

Tipp:

Nicht nur die Inhaltsstoffe der Farbminen können Schadstoffe enthalten. Das gleiche gilt auch für holzgefasste Buntstifte, wenn der Schutzmantel eine Lackierung aufweist.

Die kleinsten Zeichenanfänger benötigen zudem Zeichenzubehör, welches sie gut greifen können. Deswegen sollten die Buntstifte dicker und vielleicht sogar ergonomisch geformt sein. Die dreikantige Form ist bei Kindern besser als die runde oder sechseckige Form.

Genau genommen wird ein Buntstift nach der bevorzugten Zeichentechnik gekauft. Zum Schraffieren werden andere Buntstifte als zum Verblenden von Farbflächen benötigt. Geht es um hohe Deckkraft sind die Künstlerbuntstifte zu bevorzugen. Pastellstifte lassen sich sehr gut vermischen, haben aber eine geringe Deckkraft. Zum Schraffieren oder Verwischen sind Pastellstifte jedoch eine gute Wahl.

Tipp:

Nicht nur der Buntstift alleine entscheidet über das Malergebnis. Genauso wichtig ist das richtige Zeichenpapier. Es gibt professionelles Zeichenpapier mit glatter, mittlerer und rauer Papieroberfläche. Für Zeichenanfänger ist die glatte Papieroberfläche am wenigsten geeignet. Die raue Papieroberfläche eignet sich gut für Pastellstifte.

An alles gedacht?

Buntstifte, Zeichenpapier und Radiergummi – fehlt noch was? Ja, da die meisten Buntstifte als holzgefasste Stifte ausgeführt sind. Sie müssen nachgespitzt werden und dazu ist ein guter Anspitzer nötig. Schlechte oder stumpfe Anspitzer reißen den Mantel der holzgefassten Stifte ein, wodurch sie dann leicht abbrechen. Das gilt natürlich auch bei holzgefassten Bleistiftminen. 

Um die Buntstifte zu transportieren oder aufzubewahren, ist zudem ein Kartonetui oder Metalletui notwendig. Lose in der Schublade oder in einem Schlampermäppchen brechen schnell die Farbminen. Ein Kartonetui ist oft bei Buntstifte Sets schon dabei, ein Metalletui kostet oft extra. Dafür eignet sich das Metalletui besser, wenn das Buntstifte Set ein Geschenk sein soll.

Buntstifte für weitere Oberflächen